Sonntag, 19. Dezember 2010

Snap-Dragon hält jetzt auch nächste Saison mein Boot trocken.

Ribo-Wasserfall bei gutem Wasserstand

Eine gute Neuigkeit hat mich in den letzten Tagen von Robert Machacek ereilt:“Die V-Boyz werden in Zukunft mit Snap-Dragon-Spritzdecken ausgestattet“. Ich persönlich verwende schon fast ein Jahr die "White Water Armortex EXP" und kann diese jeden Paddler nur empfehlen. Mir ist das wichtigste bei einer Spritzdecke, dass sie am Boot hält. Denn vor drei Jahren ist mir auf dem unteren Teil der Achstütze (eine Teilstrecke der Ötztaler Ache) bei 180cm mal eine Spritzdecke gepoppt und musste auf der stark syphonierten Strecke um mein Leben schwimmen. Zum Glück ist nichts passiert. Seitdem ist für mich der Halt einer Spritzdecke Lebenswichtig.
Römerfall
 Jetzt will ich euch einige Bilder zeigen, bei denen eine Snap-Dragon gepaddelt wurde.

Big Wave in Uganda
Kalgalla Fall




Talbach













Freitag, 26. November 2010

Noch keine Ahnung was schenken?

Falls du noch überlegst was du deinem/r Liebsten zur besinnlichen Zeit schenken sollst, dann ist dieser Kalender genau das Richtige!!!

13 Bilder aus Chile, Afrika, Italien, Schweiz, Österreich und Norwegen
Er beinhaltet 13 knallharte Kajakfotos die in Dynamik, Action und Extravaganz überzeugen. Es sind Ablichtungen von österreichischen Geheimtipps, über atemberaubende Wasserfälle in Norwegen, bis hin zu Erstbefahrungen in Italien enthalten.

 Die Modells im Boot sind alle samt von der österreichischen Extreme-Wildwasserclique "V-Boyz".


Vielleicht hast du jetzt eine Idee was der Nikolaus bringen, oder das Christkind unter die Tanne legen soll. Dieser Kalender ist jedoch nicht nur gut zu verschenken, er ist auch eine abwechslungsreiche Tapete für die eigenen vier Wände.

Dienstag, 23. November 2010

Abpaddeln in Osttirol

Am 7. November waren Daniel Herzig, Robert Machacek, Reiner Glanz und Ich auf der sehr aufwendig zu befahrenden Iselschlucht. Dieser Flussabschnitt verläuft zwischen Bobojach und Virgen.






 Der Großvenediger im schönsten Licht

Hier habe ich einen kleinen Fotoauszug und das dazugehörige Video. Wer mehr darüber wissen will, kann sich den gesamten Bericht auf kanumagazin.de durchlesen.









David Krismayr in der ersten Stufe zur Niedrigklamm






Robert Machacek beim zweiten mal Umseilen











David Krismayr bei  der Einfahrt zur hohen Rutsche






Robert Machacek, Reiner Glanz, David Krismayr im November bein Sonnenbaden 
Robert Machacek in der hohen Rutsche

Die Fotos wurden von David Krismayr und Daniel Herzig gemacht.
Das geniale Video wurde vom Reiner Glanz

Home, Sweet Home - Herbstzeit - Kayaking the Isel gorge/Osttirol from Reiner Glanz on Vimeo.

Mittwoch, 17. November 2010

Zu einem kleinen Balkan und zurück

Diesen Sommer waren Sveta und ich nicht viel zu Hause.




Erst waren wir ein Monat unterwegs in Kroatien und Montenegro, danach widmeten wir uns den Hochzeitsvorbereitungen, um anschließend unseren Honey Moon in Marokko zu verbringen – als Kultur- und Bildungsreise Abgerundet haben wir den Sommer dort, wo unsere Liebe begann; zu Hause im Ötztal mit dem Sickline-Rennen in Ötz

.


Der Trip nach Montenegro führte uns die gesamte Ostküste Kroatiens entlang. Dabei konnten wir zwischen Kultur- und Naturspektakeln in das Seepaddeln eintauchen. Unser Erkundungsdrang bescherte uns landschaftliche Highlights wie kleine Kiesbuchten, Steinhöhlen, in die wir reingepaddelt sind, exponierte Schnorcheleinsätze, bei denen wir zur Abwechslung den Kopf mit Absicht unter Wasser tauchten, um so dabei die Pracht des Meeres zu bestaunen. 

Als – im wörtlichen Sinne - erhebend erlebten wir das Küstenklettern… Wir kletterten ungesichert in schwindelerregende Höhen, um uns anschließend ins Wasser zu stürzen…



Die Slack-Line bauten wir immer auf, wenn wir zwei geeignete Bäume bzw. Felsen fanden, die stabil genug waren, sie zu befestigen. Diese Möglichkeit bot sie uns zum Beispiel beim Schlafplatz zwischen Ziegen auf einem Hochplateau mit Blick ins Weite oder im Hafen, während wir auf die Fähre warteten, die Sonne glühend am Horizont im Meer versank, der Wind im silbernen Laub der Olivenbäumen am Strand säuselte.


Nach drei Wochen auf Achse erreichten wir die Tara. Sie war der Höhepunkt unserer Reise. Sie schneidet sich mit klarem, türkisgrünem Wasser 1300 Meter tief in das Gebirge des Dumitor-Nationalparks.

Sie ist somit die tiefste Schlucht Europas und eine der tiefsten unserer Erde. Die dreitägige Befahrung der Tara forderte zwar nicht unser Können durch schwieriges Wildwasser heraus, aber bezauberte durch Natur pur. Faszinierend waren die Unmengen von Karstquellen, deren Wasser über bemooste Felsen zu Staub zerstreut und mit dem Farbenspiel der Sonne in die Tiefe stürzten, um anschließend von der Tara weiterbefördert zu werden. 
 Das Grün des Waldes, welches sich zum Teil bis an die Bergspitzen erstreckte, erweckte das Gefühl, dass sich die Lungen mit einem Atemzug, so sehr mit Sauerstoff füllen können, dass ein Atemzug am Tag ausreichen könnte. Auch die einsamen Schlafplätze auf Kies- und Sandstrand werden uns für immer in Erinnerung bleiben. 
Wir konnten unsere abgeschiedene Zweisamkeit und Zeit zum Nachdenken vollends genießen. Wir stellten einmal mehr fest, wie wertvoll es ist, nicht ständig mit äußeren Einflüssen konfrontiert zu werden.

Sonntag, 18. Juli 2010

"Werner Paddle" here we go

Ich habe mein neues Werner "ShoGun" bekommen und musste es gleich mal an der Saalach ausfahren.


Die extreme Steifheit der Blätter und die leichte Führung im Wasser laden zu neuen Linien auf der Saalach.



Danke an Paddle-People.com.

Freitag, 16. Juli 2010

Update

Am 03.07.2010 war es endlich wieder so weit, dass sich eine Paddelgruppe gefunden hat um den sehr selten befahrenen Talbach zu paddeln. Mit von der Partie waren Robert Machaceck, Daniel Egger und Ich. Als wir vor Ort ankamen und einen Idealen Wasserstand vorfanden waren wir hoch motiviert. Nach einem kurzen Baumscout ging es schon ab.

Mann hatte nicht sehr viel Zeit um sich auf den Flusscharakter einzustellen, da die Klamm nach wenigen hundert Metern schon an Geschwindigkeit zu nimmt. Die ersten Katarakte haben es schon ordentlich in sich. Die Strömungsgeschwindikeit ist auf jedem Fall schneller als sie vom Ufer aus wirkt. 


Die Linien haben ich mir gut eingeprägt daher erhöht dies den Spaßfaktor erheblich. Am Kernstück angekommen, der so genannten Seiternase, steigt der Puls nochmal ganz schön. Denn hier werden gut sieben bis acht Meter abgebaut. Eine Hälfte durch eine Rutsche und die andere Hälfte mit einem freien Fall. Die Einfahrt für die Weiterfahrt war auch nicht gerade leicht zu treffen. 

Nach der Seiternase war der Puls wieder auf Sportniveau, doch der Talbach baut noch immer sehr viel Gefälle ab.

Nach den Schwierigkeiten im oberen Teil entschlossen wir uns noch weiter bis nach Schladming zu fahren. 

Wir umhoben zwei Wehranalgen. Das Holzwehr am Ortseingang nach Schladming haben sich Daniel und Ich noch runter gestützt.


Am nächsten Wochenende, hieß es die letzte Semesterprüfung in Mathe zu schreiben und dann nach Tirol um mit meiner Mum Geburtstag zu feiern. Am Sonntag konnte ich mein Kajak am Pitzbach wassern. Auch dieser Bach ist immer wieder ein Hochgenuss. 




Samstag, 26. Juni 2010

Sommersonnenwende

David Krismayr und Robert Machcek konnten am Montag den 21.06.2010 sieben Flüsse an einem Tag befahren. Der gesamte Bericht ist auf www.kanumagazin.de
nach zu lesen.


David bei den Mörtelbachfalls

 David im Römerfall

Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Schweiz hat ihren Reiz

Letzten 10 Tage waren wir (V-Boyz.at, Sveta und Gasper) wieder mal in der wunderschönen Schweiz und haben dort die Bäche (un)sicher gemacht. In den Pfintstfeiertagen waren wir im Tessin, danach waren am Vorderhein etwas Chillen und Biken anschliessend ging es zum „Teva Straight down striit“.



Mittwoch, 2. Juni 2010

"Vita Club" goes kayaking



Ich bedanke mich recht herzlich beim "Vita Club" über ihre Unterstützung. Durch diesen Support kann ich mich noch besser auf meine Kajakrennen und Kajakabenteuer vorbereiten. Danke vielmals an das gesamte Vita Club Team.

AFRIKA



Hi Ladys and Gentlmen, diesen Winter habe ich mir einen langersehnten Wunsch erfüllt und bin nach Afrika zum Nil geflogen. Dort habe ich mich mit der Sveta getroffen und wir haben drei wunderbare Wochen miteinander erleben dürfen. Wir wurden verwöhnt vom warmen Klima, gutem Essen, spannenden Boda (Mopedtaxi, bringt dich überall hin, drei Unfälle in drei Wochen) fahrten, netten Leuten, schöner Gegend und natürlich von einem wunderbarem Wildwasser.




Sveta im Bujagali

Bodaride
Sweet Spot

David im Kalgalla Fall


Sveta nice line on Brickyard
Der erste Kontakt mit warmen Paddelwasser war der Hammer, es ist wie paddeln in der Badewanne. Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig mit dem kleinen Boot, großen Wellen, große Walzen und pumpenden Kehrwässern . Aber nach zwei, drei Paddeltagen war der Aquapark nur noch ein Genuss und meine Spielboot Skills haben sich glaube ich auch verbessert.


David: Blunt


Sveta Big Air Blunt

Screwing Dave

Das ganze hatte nur einen Nachgeschmack. Es war beim NRE-Camp eine ausgezeichnete Aussicht auf den Nil wo man das Frühstück wunderbar genießen konnte. Wenn man aber dann daran dachte, dass in wenigen Wochen die schöne Aussicht auf den Fluss durch einen See ersetzt werden würde, verging einem der Appetit. Ich bin echt froh, dass wir den Nil ohne weiteren Staudamm erleben durften. Es ist aber auch weiterhin noch möglich dort Boot zu fahren aber ohne Morningsection. Es werden noch schöne Rapits stehen bleiben, wie: Itanda, Kalgalla Fall, Nile Special, Hypoxia, usw. Auch in Zukunft wird sich eine Reise zum Nil lohnen.

Silverback



Vielleicht sieht man mal alle bei einem Teamtreffen.