Freitag, 26. November 2010

Noch keine Ahnung was schenken?

Falls du noch überlegst was du deinem/r Liebsten zur besinnlichen Zeit schenken sollst, dann ist dieser Kalender genau das Richtige!!!

13 Bilder aus Chile, Afrika, Italien, Schweiz, Österreich und Norwegen
Er beinhaltet 13 knallharte Kajakfotos die in Dynamik, Action und Extravaganz überzeugen. Es sind Ablichtungen von österreichischen Geheimtipps, über atemberaubende Wasserfälle in Norwegen, bis hin zu Erstbefahrungen in Italien enthalten.

 Die Modells im Boot sind alle samt von der österreichischen Extreme-Wildwasserclique "V-Boyz".


Vielleicht hast du jetzt eine Idee was der Nikolaus bringen, oder das Christkind unter die Tanne legen soll. Dieser Kalender ist jedoch nicht nur gut zu verschenken, er ist auch eine abwechslungsreiche Tapete für die eigenen vier Wände.

Dienstag, 23. November 2010

Abpaddeln in Osttirol

Am 7. November waren Daniel Herzig, Robert Machacek, Reiner Glanz und Ich auf der sehr aufwendig zu befahrenden Iselschlucht. Dieser Flussabschnitt verläuft zwischen Bobojach und Virgen.






 Der Großvenediger im schönsten Licht

Hier habe ich einen kleinen Fotoauszug und das dazugehörige Video. Wer mehr darüber wissen will, kann sich den gesamten Bericht auf kanumagazin.de durchlesen.









David Krismayr in der ersten Stufe zur Niedrigklamm






Robert Machacek beim zweiten mal Umseilen











David Krismayr bei  der Einfahrt zur hohen Rutsche






Robert Machacek, Reiner Glanz, David Krismayr im November bein Sonnenbaden 
Robert Machacek in der hohen Rutsche

Die Fotos wurden von David Krismayr und Daniel Herzig gemacht.
Das geniale Video wurde vom Reiner Glanz

Home, Sweet Home - Herbstzeit - Kayaking the Isel gorge/Osttirol from Reiner Glanz on Vimeo.

Mittwoch, 17. November 2010

Zu einem kleinen Balkan und zurück

Diesen Sommer waren Sveta und ich nicht viel zu Hause.




Erst waren wir ein Monat unterwegs in Kroatien und Montenegro, danach widmeten wir uns den Hochzeitsvorbereitungen, um anschließend unseren Honey Moon in Marokko zu verbringen – als Kultur- und Bildungsreise Abgerundet haben wir den Sommer dort, wo unsere Liebe begann; zu Hause im Ötztal mit dem Sickline-Rennen in Ötz

.


Der Trip nach Montenegro führte uns die gesamte Ostküste Kroatiens entlang. Dabei konnten wir zwischen Kultur- und Naturspektakeln in das Seepaddeln eintauchen. Unser Erkundungsdrang bescherte uns landschaftliche Highlights wie kleine Kiesbuchten, Steinhöhlen, in die wir reingepaddelt sind, exponierte Schnorcheleinsätze, bei denen wir zur Abwechslung den Kopf mit Absicht unter Wasser tauchten, um so dabei die Pracht des Meeres zu bestaunen. 

Als – im wörtlichen Sinne - erhebend erlebten wir das Küstenklettern… Wir kletterten ungesichert in schwindelerregende Höhen, um uns anschließend ins Wasser zu stürzen…



Die Slack-Line bauten wir immer auf, wenn wir zwei geeignete Bäume bzw. Felsen fanden, die stabil genug waren, sie zu befestigen. Diese Möglichkeit bot sie uns zum Beispiel beim Schlafplatz zwischen Ziegen auf einem Hochplateau mit Blick ins Weite oder im Hafen, während wir auf die Fähre warteten, die Sonne glühend am Horizont im Meer versank, der Wind im silbernen Laub der Olivenbäumen am Strand säuselte.


Nach drei Wochen auf Achse erreichten wir die Tara. Sie war der Höhepunkt unserer Reise. Sie schneidet sich mit klarem, türkisgrünem Wasser 1300 Meter tief in das Gebirge des Dumitor-Nationalparks.

Sie ist somit die tiefste Schlucht Europas und eine der tiefsten unserer Erde. Die dreitägige Befahrung der Tara forderte zwar nicht unser Können durch schwieriges Wildwasser heraus, aber bezauberte durch Natur pur. Faszinierend waren die Unmengen von Karstquellen, deren Wasser über bemooste Felsen zu Staub zerstreut und mit dem Farbenspiel der Sonne in die Tiefe stürzten, um anschließend von der Tara weiterbefördert zu werden. 
 Das Grün des Waldes, welches sich zum Teil bis an die Bergspitzen erstreckte, erweckte das Gefühl, dass sich die Lungen mit einem Atemzug, so sehr mit Sauerstoff füllen können, dass ein Atemzug am Tag ausreichen könnte. Auch die einsamen Schlafplätze auf Kies- und Sandstrand werden uns für immer in Erinnerung bleiben. 
Wir konnten unsere abgeschiedene Zweisamkeit und Zeit zum Nachdenken vollends genießen. Wir stellten einmal mehr fest, wie wertvoll es ist, nicht ständig mit äußeren Einflüssen konfrontiert zu werden.