Montag, 1. April 2013

Following The Summer part 8 "Aotearoa"


Kaituna- every single run is awsome
Das letzte Mal, als wir in Neuseeland waren, hatten wir vier Monate auf der Nord- und Suedinsel verbracht. Wir genossen die Fleusse, die Wildniss und den Reisestil in Neuseeland so sehr, dass wir beschlossen, nochmals zurueckzukehren. Dass Meer, Berge und Fluesse so nahe beieinanderliegen, macht Aoteaora (Neuseeland) zu einem verlockenden  Reiseziel. Diesmal werden wir zwei Monate auf der Nordinsel verbringen und sie  genauer unter die Lupe nehmen.
Nach einem kurzen Zittern, ob unser Auto nach sechs Monaten Pause wieder anspringen wird, begaben wir uns auf Erkundungstour. Wir haben unseren Chatleck am Kaituna ueberwunden, indem wir  hervorragende Freuhlingstage genossen. Nach einigen entspannten Tagen brachen wir zum Motu auf. Der Motu ist einer der wenigen Multidaytrips auf der Nordinsel. Wir erlebteneinzigartige drei Tage in der Wildnis: Das Wassser - glasklar, der Wald -  dicht und unzaehlige bekannnte und unbekannte Tiere erfreuten unser Herz. Das Wildwasser  im dritten und vierten Schwierigkeitsgrad schenkte uns Genuss pur. Am Ende wuenschten wir, dass wir einen Tag mehr in der Einsamkeit verbracht haetten.


Motu- Camp nr. 1





Der naechste Stop auf der Landkarte war der kalendarisch oestlichste Punkt der Erde. Wir nutzen die Gelegenheit um die Spitze des Hikurangis in zwei Tagen zu erklimmen. Die Nacht verbrachten wir in einer Huette, bevor wir um drei Uhr morgens bei Dunkelheit die schwierige Etappe zum Gipfel angingen, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, an jenem Ort, wo die Sonnenstrahlen, kalendarisch, die Erde täglich das erste Mal beruehren. Alle Muehen hatten sich gelohnt. Ein Wolkenteppich lag uns zu Fuessen und gab uns ein Gefuehl des Schwebens, während die Sonne die Nacht in den Tag wandelte. Fuer uns sind die Errinerungen an spezielle Momente viel lebendiger in  dem Bewusstsein, dass dieser Ort in seiner Pracht existiert, auch wenn wir nicht dort sind. Somit ist jeder Sonnenaufgang und jeder Tag  und jeder Moment einzigartig. Waehrend unseres Abstiegs kämpfte sich die Sonne durch Nebel und Wolken zu einem für uns unvergesslichen Tag.




Unser zielloser Weg führte uns zum Mohaka und Rangitaiki. Der Mohaka hat uns mit seiner Landschaft, ihrerseits geformt von den Wassern prägt sie den Wildwasserlauf, voll und ganz ueberzeugt. Der feingeschliffene Sandstein, in den sich der Fluss gegraben hat, bildet mit diesem praechtiges Paddelwasser.










Ein viel versprechender Niederschlag im Westen veranlasste uns, unser fahrendes Haus in die Tarankiregion zu steuern. Dort angekommen, waren die Fluesse alle am Uebrlaufen und wir konnten Fluesse mit kontinuierlichen Wildwassern befahren. Die Fluesse haben ein recht hohes Gefalle, da sie den Taranaki Vulkan entwaessern und an dessen steilen Haengen herunterlaufen. Natuerlich konnten wir es uns nicht entgehenlassen, den 2518 Meter hohen Vulkan zu besteigen. Der Track zum Gipfel war uns leider verwehrt geblieben, da wir gegen die Schneemassen nahe dem Gipfel nicht ankamen. Dennoch konnten wir eine einzigartige Aussicht ins Landesinnere und zum Meer geniessen. Wir erkannten die Rundung der Welt: Die durchlebten Emotionen unserer Reise gerieten in Aufruhr und entfachten eine Aufregung fuer das Kommende in Amerika, Grand Canyon und Chile..
Unser Fazit von der Nordinsel ist, dass es sich im Fruehjahr auf alle Faelle auszahlt einen Paddelurlaub dort zu planen. Wir waren immer in Aktion, sei es Paddeln, Wandern oder Schwimmen.




Following The Summer part 8 New Zealand Aotearoa from Krismayr.com on Vimeo.

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